Archiv für die Kategorie: Bernd Aue's Erlebnisse

Kurztripp ins InterContinental Berchtesgaden Resort (Obersalzberg)

Kurz vor meiner neuen beruflichen Herausforderung habe ich mir noch einmal eine kleine Auszeit genommen. Meine Reise führte mich nach Berchtesgaden. Genauer gesagt fuhr ich für ein Wochenende ins InterContinental Berchtesgaden Resort auf dem Obersalzberg. Ich war schon sehr gespannt, da das Hotel angeblich zu den besten der Welt gehören soll.

Nach knapp dreistündiger Anreise erfolgte zuerst eine nette Begrüßung durch den Concierge, der sich auch gleich um mein Gepäck kümmerte, mit mir eine Tour durchs Haus machte und mich dann auf mein Zimmer brachte, bevor er mein Auto in die beheizte Tiefgarage fuhr. Der Ausblick vom Zimmer war sehr schön, obwohl das Wetter nicht so recht mitspielte. Zu sehen gab es ein tolles Bergpanorama. Koffer fix ausgepackt, frisch gemacht in der gläsernen und geräumigen Dusche mit Regenbrause und dann runter an die Reception. Essen fassen! Leider waren alle drei Restaurants schon voll. Im Gegensatz zu meinem Magen. Ich schloss daraus, dass entweder weniger Sitzplätze als Hotelgäste in den Restaurants vorhanden sind oder viele auswärtige Besucher hier zum Essen kommen. Wie auch immer. Ein Plan B musste her.

Also ab nach Berchtesgaden in den “Goldenen Bär”. Den hatte uns der Concierge wegen der guten bürgerlichen Küche wärmstens empfohlen. Im Erdgeschoss waren auch alle Plätze belegt. Also ging ich in den ersten Stock. Dort war noch einige Plätze frei. Zwiebelrostbraten vom Bio-Ring und ein süffiges Radler sollte es sein. Ich hatte wirklich großen Hunger und Durst. Auf dem großen Flatscreen lief das Spiel FC Bayern gegen HSV. Es gibt für einen Mann schlimmere Dinge im Urlaub als ein Fußball-Live-Übertragung. Zumal die beiden bayerischen Fußballfans an der Theke von Minute zu Minute geselliger wurden. Ein Bierchen nach dem anderen flutsche den Rachen hinab, zwischendurch kippten sie einen “kurzen” und auch die fesche Bedienung aus Polen hatte es den beiden Männern mittleren Alters sehr angetan. Ich hatte also beste Unterhaltung. Die war auch bitter nötig, da sich irgendwann alle Leute um mich herum die Mägen vollschlugen. Wo blieb eigenlich mein Essen? Konnte das freilaufende Rind auf der saftig grünen Weide nicht rechtzeitig eingefangen werden? Dauerte die gesunde Zubereitung des besonderen Stück Fleischs einfach nur seine Zeit? Nein! Mein Essen wurde einfach falsch boniert und ist auf einem der Tische neben mir gelandet. Die Bedienung versprach mir eine rasche Zubereitung und gab mir einen “Willi” aus. Gut, dass ich keinen Schnaps trinke. Der zweite Bestellversuch war dann erfolgreich. Das Essen war lecker. Ich zahlte und besuchte noch das stille Örtchen, das typisch bayerisch ein klassisches Herzchen an der Türe hatte. Es färbte sich nach dem Verriegeln rot ein. Natürlich begegnete mir dort noch mein “Freund” aus dem FCB-Lager, der sich zielsicher vor meiner Türe positioniert hatte. Ich hätte ihm die Tür fast in den Rücken gerammt. Bei dem Alkoholspiegel stand er leicht unsicher auf seinen Beinen. Das hätte ein schlimmes Ende für ihn haben können. Dessen war er sich wohl auch bewusst. “ds türle fei s nächste mal net so zügig ufreissa, sonst fall i no uma”. Ich tat so, als würde ich ihn nicht verstehen, um einer unnötigen Konversation aus dem Wege zu gehen. Er gab nicht auf, sondern versuchte in gebrochenem Englisch erneut ein Gespräch anzufangen. Ich zucke nur kurz mit den Schultern und ging hinaus. Hauptsache er hatte seinen Spaß. Zurück im Hotel. Ich fiel ins Bett und schlief zügig ein. Natürlich nach dem gründlichen Zähneputzen versteht sich.

Schon wieder Hunger! Es ist schon Morgen. Also ab ans Buffet. Der Kellner sucht mir einen Tisch. Super, es ist gerade einer der besten Plätze direkt am Fenster frei geworden. “Wir decken ihnen diesen ein. Gehen sie doch solange ans Buffet. Sie müssen nicht unnötig hier warten”, so seine Worte. Sehr fürsorglich. Die Essensauswahl war groß. Ich lud mir einen Teller auf und ging zurück an den zugewiesenen Tisch. Leider hatte ein Pärchen diesen Platz zwischenzeitlich auch bemerkt und sich ohne zu fragen dort breit gemacht. Ging ja schon gut los. Der Service am Eingang des Restaurant klappt ja prima. Ich machte den Kellner sofort darauf aufmerksam. Dieser “eroberte” mir aber meinen Platz nicht zurück, sondern teilte mir einen Platz mitten im Spieseraum zu. Welch ein Ersatz! Dann ging auch noch die Butter am Buffet aus. Das kann ja mal passieren, oder? Nein! Im “5 Sterne plus”-Hotel definitiv nicht. Keine Angst. Ich wurde aber dennoch satt. Auch die Butter fand sich wenige Minuten später wieder am vorgesehen Platz ein.

Am Samstagnachmittag stand eine Shopping-Tour in Salzburg auf dem Programm. Die Stadt hat mir bei meinem ersten Besuch im Herbst nach der MINI Challenge so gut gefallen, so dass ich unbedingt noch einmal hin wollte. Ein “Schnäppchen” habe ich dann auch noch gemacht. Ich kaufte mir eine Jacke und ein paar Schuhe.

Zurück im Hotel. Ich hatte mir vorsorglich schon am Morgen einen Platz im Restaurant 360 Gard reserviert, da ich keinen Bock auf das Wiedersehen mit dem weniger hübschen FCB-Fan von gestern hatte. Warum das Restaurant diesen Namen trägt ist mir allerdings bis dato schleierhaft, da es nur Fenster in eine Richtung gab. Die Portionen waren äußerst übersichtlich und wenig spektakulär. Hätte ich doch ins das Sterne-Restaurant gehen sollen? Wer weiß? Anderseits kamen die Essen ja ohnehin aus der gleichen Küche. Gut, dass ich keine ganze Woche dort verbrachte. Es gab nur fünf Hauptgerichte auf der Wochenkarte. Ich hätte sonst mehrmals die Woche das gleiche Gericht essen müssen. Gut, dass ich mir bei den gesalzenen Zimmerpreisen über dieses Problem keine Gesanken machen muss. “Gesalzen passt übrigens besser zu Obersalzberg als 360 Grad zu dem Restarant mit Süd-West-Blick :wink:

Den Abend verbrachte ich mit einem leckeren Touchdown und scharfen Wasabi-Nüssen vor dem lodernden Kamin, der mitten im Foyer des Hotels stand. Das hatte schon was urgemütliches. Jetzt aber ab ins Bett. Morgen muss ich fit sein. Die Matrazen waren übrigens klasse. Genauso wie die beiden Mädels, die jeden Tag zum Bettauschlagen kamen und ein Sweety dabei hatten :cool:

Am zweiten Morgen wieder ab ins Restaurant mit dem “falschen” Namen. Die Schlacht am Buffet stand wieder auf dem Programm. Diesmal klappte es mit dem Platz auf Anhieb. Einige Tische weiter saß auch noch ein Augsburger. Wie hätte es auch anders sein können. Egal wo ich hinkomme. Ich kenne immer jemanden. In der Türkei stand auch schon mal Bruce Darnell neben mir am Buffet! Dieses Mal war sogar die Butterdose voll, aber dafür das Teewasser alle. Ich stärkte mich kurz und verbrachte den letzten Tag im luxuriösen SPA-Bereich. Ein paar Bahnen geschwommen, den Bademantel übergeworfen und rein mit der Badehose in die Wäscheschleuder. Schwupp war die wieder trocken. Danach etwas auf der DEDON-Liege, die ein Vermögen gekostet hat, gepennt. Frisch ausgeruht rein in die Kräutersauna zum Schwitzen und danach gründlich abduschen.

Dann stand auch schon wieder die Rückreise an. Navi meldet drei Staus alleine bis München. Deshalb fuhr ich von Salzburg bis München nur auf Landstraßen. Gut, dass ich ein zuverlässiges Navi mit an Bord hatte, sonst wäre ich komplett verloren gewesen. Wobei ich denoch manchmal das komische Gefühl hatte, dass sich selbst das Navi nicht mehr auskennt. Vor allem zu dem Zeitpunkt als der Mittelstreifen auf der Landstraße verschwand, die Straße immer schmäler wurde und ein Weiler dem anderen folgte. Aber ich bin dann doch noch unversehrt in Augsburg angekommen.

PS: Ach ja. Jetzt hätte ich es fast vergessen. Vielleicht hat das Restaurant 360 Grad seinen Namen deshalb bekommen, weil die Kellner sich immer um ihre eigene Achse drehten, um nach einem freien Tisch zu suchen :mrgreen:

PPS: Den Bewertungsbogen habe ich auch extrem akribisch ausgefüllt. Ich stehe auch Fragen wie “Hat Ihnen unser Personal Ihre Wünsche von den Augen abgelesen?”. Die hätten lieber mal die Basics korrekt erledigen sollen, wie Teewasser nachfüllen, Tische zuverlässig zuweisen oder für den pünktlichen Butternachschub sorgen.

PPS: Ein positiver Aspekt zum Schluss: Die Minibar war kostenlos, es gab täglich frisches Obst auf dem Zimmer und jeden Tag ein süsses Sweety. Der SPA-Bereich war herrlich. Fazit: Also Kritik auf hohem Niveau :wink:

Circus Flic Flac

Wer träumt als Kind nicht davon, einmal im Zirkus aufzutreten. Kinderaugen leuchten, wenn die Löwen wild fauchen oder die Clowns ihre Späßchen treiben. Am 13.05.2008 wurde der Traum für mich wahr. Ich hatte die Chance, beim Circus Flic Flac einige der akkrobatischen Programmpunkte selbst auszuprobieren. Die Darbietungen hielten sich vom Schwierigkeitsgrad her zwar in Grenzen, aber erforderten dennoch etwas Mut und viel Geschick. Danke für dieses einstündige Erlebnis.

DSDS-Studio in KölnAm 26.04.2008 ging es los ins 520 km entfernte Köln. Hier werden in den MMC-Studios 30/31 die Motto-Shows von „Deutschland sucht den Superstar“ live ausgestrahlt. Ich hatte kurzfristig Pressekarten für das Studio und die Presselounge bekommen. Dafür nehme ich doch gerne eine vierstündige Autofahrt in Kauf.

Zuerst einmal ab ins Hotel direkt neben der Messe. Bei der Hotelbuchung hieß es noch „die Studios sind hier gleich um die Ecke“. An der Rezeption wusste dann erst mal keine der beiden Damen so recht, wo die Studios sind. Nach kurzer Recherche stelle sich heraus, dass die Entfernung größer ist als ursprünglich angenommen und das für uns knappe 15 Minuten Autofahrt bis zum Coloneum bedeutete. Die Option Taxi war damit gestorben. Nach dem mir „mein Auto lieb ist“ buchte ich zusätzlich einen Tiefgaragenstellplatz des Hotels, da laut Aussage der Empfangsdame hier „nachts reihenweise Autos aufgebrochen“ werden. Ist Köln ein extrem heißes Pflaster oder hatte ich mir einfach nur das falsche Stadtviertel ausgesucht?

Egal. Zeitplan aufstellen: Koffer aufs Zimmer, essen gehen, stylen und dann gegen 19.30 Uhr Abfahrt. Schließlich geht die Show um 20.15 Uhr los. Wir kamen dank „Navi“ kurz vor 20.00 Uhr auf dem Besucherparkplatz an. Alles war wie ausgestorben. Vor dem Gebäude, war keine Menschenseele mehr zu sehen. Hatten wir uns etwa im Datum geirrt? Kurzer Blick auf die ausgedruckte E-Mail. Puh, alles OK. Bei genauer Betrachtung deuteten die Bierflaschen und das Papier auf dem Boden darauf hin, dass vor den Eingangstüren heute schon jemand gewartet hatte. Also direkt zum Empfang. Hier schauten wir erst einmal in vier verblüffte Gesichter, als wir uns anmelden wollte. Die Damen wiesen mich auf das erhaltene Schreiben hin, auf dem stand, dass der Einlass ab 18.30 Uhr beginnt, es jetzt 20.00 Uhr ist, wir somit 1,5 Stunden zu spät dran sind und es sich bei DSDS schließlich um eine Live-Sendung handle.

Ich erklärte den Damen, dass aus der Bestätigung meiner Akkreditierung nicht ersichtlich ist, dass „ab 18.30 Uhr“ „punkt 18.30 Uhr“ bedeute und ich auch nicht mit den gängigen Abläufen von Live-Sendungen vertraut bin. Für einen „Printmenschen“ ist eine Ankunft 15 Minuten vor Beginn einer Veranstaltung überpünktlich. Zudem sind wir extra aus München angereist. Und siehe da, es gab doch noch zwei Karten für uns. Wir wurden direkt in Block A geleitet.

So konnten wir also doch wie geplant die beiden Songs der letzten fünf DSDS-Kandidaten aus nächster Nähe ansehen. Der „Anheizer“ sorgte vor der Show und in den Werbepausen für Stimmung bei den Zuschauern. Nur noch wenige Minuten zum Beginn der Sendung. Dann wurde die Jury bestehend aus Anja Lukaseder, Dieter Bohlen und Andreas Bär Läsker euphorisch empfangen. Moderator Marco Schreyl führte sehr professionell durch die Sendung und sprach in den Commercials seine Ansager knackig ein. Die Studiotechnik war vom Feinsten: eine Schwebekamera an Seilzügen unterhalb der Decke, die sich durch das ganze Studio steuern lies, „fünf“ Fernsehstudiokameras entlang der Bühne und eine mobile Kamera, mit der zwei „Man in Black“ permanent auf die Bühne stürmten, hielten alle Auftritte perfekt in Bild und Ton fest. Im Studio wuselten unzählige eifrige Helfer umher, angefangen von Kameramännern, Platzanweisern, Helfern, Fotografen, Programmleiter, Maske, uvm.! Ganz schön personalaufwändig so eine TV-Sendung.

Nach der Show hatten wir knappe 40 Minuten Pause (bis 22.40 Uhr). Endlich Zeit, die Presse-Akkreditierung nachzuholen. Am Empfang erklärte man mir den richtigen Weg. Ich also los und ab durch die blaue Türe mit der Aufschrift „Akkreditierungsbüro“. Hier teilte mir die Security mit, dass das Büro bereits geschlossen ist und ich ihm einen Verantwortlichen mit „rotem Ausweis“ bringen soll. Wo sollte ich denn den ohne Zugangsberechtigung im abgesperrten Bereich auftreiben? Ich rief also meine Ansprechpartnerin an, die mir zur Sicherheit ihre Handynummer hinterlassen hatte. Die war ganz schön verwundert, als ich ihr erzählte aus welchen Bereich ich anrufe. Da hätte ich nämlich gar keinen Zutritt. Dort halten sich alle Kandidaten und die Jury auf. Prompt lief auch schon Anja Lukaseder an mir vorbei.

Im Foyer wartete die nette Dame bereits auf mich und gab uns unsere „silbernen“ Armbändchen für die Presselounge. 20 Minuten stärken im separaten Pressebereich und dann wieder pünktlich zurück ins Studio. Wer bei DSDS übrigens zu spät ins Studio zur Entscheidung zurückkommt, der muss sich einen alternativen Platz suchen bzw. zuweisen lassen. Die zahlreichen Helferinnen füllten alle freien Plätze ab 22.45 Uhr konsequent mit Menschen auf, damit das Studio bei der Übertragung proppevoll wirkt. Dann hieß es noch einmal knapp zwanzig Minuten „mitzittern“ und die lauten Jubelschreie der Nachbarn über sich ergehen lassen. Ich dachte teilweise, dass ich in einer „Glückspiel-Show“ bin und einer der Zuschauer hinter mir gerade den Millionen-Jackpot abgeräumt hat. Tatsächlich erreichten jedoch „nur“ vier talentierte Kandidaten die nächste Runde bei DSDS. Ich war auch sehr verwundert darüber, dass erwachsende Menschen - weit über 30 Jahre - mit Transparenten ihren Idolen lautstark zuschrieen. Die Kritik der Juroren, insbesondere die von Dieter Bohlen, wirken live irgendwie härter als am Bildschirm. Respekt an dieser Stelle vor der 22-jährigen Rania Zeriri, die diese Kommentare fast „teilnahmslos“ schluckte. In dieser Situation wären andere garantiert in Tränen ausgebrochen. Glück hatte auch Monika, die sich das letzte Ticket für die „Runde der letzten Vier“ sicherte. Jedoch nicht deshalb, weil sie als Letzte weiterkam, sondern dass das Millionenpublikum am Fernsehschirm nicht ihre Unterwäsche zu sehen bekam. Sie lies ihren Emotionen freien Lauf und sprang wie wild umher. Problem war ihr Kleid, dass zwar sexy aber eben auch sehr kurz war und unbemerkt immer wieder nach oben flatterte. Marco Schreyl wollte zwar gedankenschnell eingreifen, wusste aber irgendwie nicht so richtig wie. Linda flüsterte Monika dann neben den Glückwünschen auch ihren „kleinen Fopa“ ins Ohr. Danach hatte dann die frisch verliebte Monika ihre Klamotte wieder fest im Griff.

„Nach der Entscheidung sofort wieder ab zurück in die Lounge“, wurde uns eingebläut. Die Bühne und Interviews waren ebenso wie Fotos absolut tabu und führen zum sofortigen Ausschluss. Ich hatte deshalb nur mein Handy mit Kamera dabei. Das sollte ich auch noch während der gesamten Sendung ausschalten, um technische Störungen zu vermeiden. Bei dem sensiblen Equipment an der Decke und den elektrischen Signalen, ist ein Funksignal meines Handys sicherlich die kleinste Sorge für die Techniker. Unter uns: Ich habe heimlich zwei Fotos gemacht ,-) In der Presselounge durfte ich dann Bär Läsker interviewen, nachdem er Anja Lukaseder kurz zuvor schon zugeflüstert hat, dass er heute schon alles gesagt hat, was es zu sagen gibt. Genau der richtige Zeitpunkt für ein Gespräch mit dem bulligen Juror, der bereits ein kühles Becks in der Hand in eine ruhige Ecke zurückgezogen hatte. Er war dann aber doch äußerst nett im Gespräch, wobei er mir einige Fragen nicht mehr beantworten wollte. Und das, obwohl meine Fragen weit weniger hart als die meiner Radio-Kollegen im Raum waren. „Wie heißt denn der Mann, in den Monika verliebt ist?“ oder „Warum sind nur Migranten unter den deutschen TOP5?“ wurde Frau Lukaseder gefragt, die zurecht die Antwort verweigerte. Ich konnte mit den neun Antworten von Bär Läsker aber gut leben, schließlich hatte ich 12 Fragen vorbereitet ;-) Eine kleine Anmerkung am Rande: Sollte Linda Teodosiu übrigens ins Finale einziehen, dann nur dank mir. Ich habe ihr kurz vor dem Verdursten ein kühles Apfelsaft-Schorle geöffnet ;-)

Mark Medlock und Bernd Aue (2008, Köln)Dann traf ich auch noch den „DSDS-Titelverteidiger“ Mark Medlock, der zuvor seinen neuen Sommerhit präsentierte. Er war sehr zugänglich, sofort für ein Foto bereit und bedankte sich dreimal bei mir, bevor es die Lounge verlies. Häh? Ich wollte doch ein Foto von ihm und nicht umgekehrt. Egal. Auf der Bühne hatte er mich schon fast genervt mit seinen „Kraft“-Ausdrücken wie „ihr Drecksäcke“. Aber hinter der Bühne war er wesentlich ruhiger, sehr umgänglich, freundlich und v. a. vollkommen natürlich. Man merkte ihm an, dass ihm sein Job richtig Spaß macht. Er konnte wieder viele Pluspunkte bei mir sammeln. Vor dem Pressebereich warteten geduldig einige junge Autogrammjäger auf die DSDS-Kandidaten. Zwei Fans versuchten mich zu später Stunde, noch für den Benni-Fanclub zu gewinnen. Damit konnten wir uns jetzt nicht beschäftigen, denn ich musste noch den „gut versteckten“ Parkautomaten suchen, um den Besucherparkplatz jemals wieder verlassen zu können. Gegen 01 Uhr kam ich dann wieder im Hotel an.

Fotos: Bernd Aue

MINI Challenge 2007 (Salzburg)

Am 29.09.2007 fand das Abschlussrennen der “MINI Challenge 2007″ auf dem Salzburgring statt. Auch ich war dabei. Hier einige Impressionen von der Rennstrecke, aus der Boxengasse, von der Siegerehrung und von der VIP-Party am Abend.

Einen Nachbericht findet natürlich auch in der November-Ausgabe des TRENDYone-Magazins, die am 26.10.2007 erscheinen wird. Die PDF-Version des TRENDYone-Magazins könnt ihr dann auch online unter www.TRENDYone.de finden.

Mehr Fotos zur MINI-Challenge findet Ihr hier:
Weitere Fotos von der MINI-Challenge 2007 auf dem Salzburg-Ring

Weitere Informationen zur MINI Challenge:
MINI Challenge - die offizielle Homepage

Fotos: Bernd Aue

GeburtstagstorteAm 16.03.2007 war es wieder einmal soweit. Ich bin ein Jahr älter geworden. Die Feierlichkeiten erstreckten sich über zwei Tage, obwohl es kein runder Geburtstag war. Grund: Am eigentlichen “Geburtstag” musste ich der Euphorie “Fußball” bzw. “FCA” Tribut zollen. Alle meine Bekannten pilgerten wie 30.000 andere Lemminge - äh - Augsburger auch in die Allianz-Arena nach München. Hier fand das Zweitliga-Derby gegen 1860 München vor der Rekordkulisse von 69.000 Zuschauern statt (seit Monaten restlos ausverkauft). Dies war aber OK für mich, zumal der FC Augsburg mit 3:0 gewann. Am Samstagabend kamen dann die Abtrünnigen und wir feierten bis spät in die Nacht. Am Sonntagnachmittag stand dann der obligatorische “Kaffeeklatsch” im Rahmen der Familie auf dem Programm. Hier gab es zum ersten Mal eine selbstgemachte Schwarzwälderkirschtorte von meiner Mutter. Oh. Fast hätte ich es vergessen. Natürlich stammte die Verzierung von meiner Vater. Die Geburtstagstorte schmeckte im Übrigen auch so gut, wie sie auf dem Foto aussieht ;-)

Foto: Bernd Aue

BMW M5

Am 12.03.2007 bekam ich die einmalige Chance, eine extrem explosive Hochleistungslimousine eine gute Stunde lang Probe zu fahren. Der BMW M5 beschleunigt dank eines V10-Hochdrehzahl-Motors mit 507 PS (373 kW) in 4,7 s von 0 auf 100 km/h. Dies alles geschieht ohne kuppeln entweder mit dem 7-Gang-SMG Drivelogic oder über Paddels (Schaltwippen), die man sonst nur aus dem Rennsport kennt. So bleiben die Hände immer am Lenkrad und das ist auch gut so. Durch das Aluminium-Fahrwerk saugt sich der athletische BMW M5 förmlich auf die Straße. Trotz der hohen Schubkraft des V10-Triebwerks erlaubt der M5 dem Fahrer aber ein spürbar präzises Handling. Das Head-Up Display projiziert die Geschwindigkeit, Navigationssymbole und Check Control Meldungen direkt ins Sichtfeld des Fahrers, so dass die Straße immer im Blick bleibt. Meinem Leid geplagten Rücken kam auch noch die automatische Anpassung des Sitzes bei Kurvenfahrt sehr zugute. Die seitlichen Rückenlehnen erzeugten automatisch je nach Kurvenneigung einen passend abgestimmten Gegendruck und stützen so den Rücken des Fahrers. Oder sollte ich besser sagen: “des Piloten”.

So waren Überholvorgänge an der Tagesordnung. Kurz in den dritten Gang runter geschaltet bzw. gewippt und ruck zuck waren die scheinbar schleichenden Lkw’s und Pkw’s in Windeseile überholt. Wie gut, dass der Sprit inklusive war ;-)

Ein wahrlich atemberaubendes Erlebnis bei traumhaften Temperaturen um die 15 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein. Dieses Auto vermittelt in der Tat die pure “Feunde am Fahren”.

Weitere Informationen zum “BMW M5″ finden Sie hier:
BMW M5 - Produktinformationen

Fotos: BMW AG

Witzigmann Bajazzo

Am 07.02.2007 lud die “Rock Antenne” zu einem kulinarischen Highlight der besonderen Art. Medienvertreter aus Augsburg kamen dabei in den Genuss der Kochkünste von Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann. Im Witzigmann Bajazzo in München wurde den Gästen ein 4-Gänge-Menü gepaart mit einem Showprogramm von Europas renommiertesten Varieté- und Circus-Unternehmen Roncalli serviert. Ein gelungener Abend. Vielen Dank an die beiden bezaubernden Gastgeberinnen Sabine Birmoser und Sabine Altena.

Das Bajazzo Vier-Gänge-Menü 2006/2007 im Einzelnen:

  • Variation vom Yellow Fin-Thunfisch mit Vitello-Creme
  • Rosette von der Seezunge mit Langustine auf Blattspinat in Champagnersauce
  • Medaillon vom Kalbsrücken mit karamellisiertem Spitzkohl
  • Schokoladen-Parfait mit Gewürzorangen und Campari-Sorbet
  • Die Darbietungen im Überblick:

  • Elena Serafimovich (Eine Elfe hebt ab: Luftakrobatik der besonderen Art)
  • Strahlemann & Söhne (Kleidertausch mit schwingenden Keulen)
  • Ralf und Jaci (Mit dem Einrad auf der Überholspur)
  • Claudia Bergmann und Michael Schwedler (Hebefiguren)
  • Mehr Informationen zum Bajazzo finden Sie unter:
    Witzigmann & Roncalli - Bajazzo

    Fotos: Alexander Hosp (Gruppenfoto), PALAST Entertainment GmbH (Gerichte)