Archiv für die Kategorie: Bernd Aue's Erlebnisse

Skifahrt Corvara (2007)

Mein Urlaub zum Jahreswechsel hätte schöner nicht enden können. Die letzten fünf Tage verbrachte ich in einer netten, gepflegten Pension in Corvara (Südtirol). Strahlender Sonnenschein bei angenehmen, winterlichen Temperaturen von minus drei Grad sorgte neben bestens präparierten Pisten für ideale Voraussetzungen für diesen Skiurlaub. Mit dem Super-Dolomiti-Skipass (Tageskarte: ca. 35 €) erschließt sich für den Wintersportler 90 km Pistenspaß, so dass jeden Tag ein völlig neues Gebiet erkunden werden kann. Mit dem Skibus (Wochenkarte: 5 €) geht es direkt an die Talstation des BOE. Die Beförderung auf die Berggipfel wird auch von Jahr zu Jahr komfortabler, da bis auf 4-5 Schlepplifte nur noch Sessellifte und Gondeln vorhanden sind. Das kommt Freizeitfahrern wie mir sehr entgegen, da so zum einen immer wieder für ausreichend Regenerationsphasen zwischen den Abfahrten gesorgt ist und zum anderen die Wartezeiten an den Liften äußerst gering sind. Die vielen unterschiedlichen Hütten bieten eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten mit traumhaftem Panoramablick. „Kaiserschmarrn“, „frische Holzofenpizza“, „Gulaschsuppe“, „Nudeln Planac“ und „Tiroler Gröstel“. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei (Kosten: 6 bis 18 € pro Gericht). Diese leibliche Stärkung am Mittag sollte es jedem schon wert sein, zumal durch die körperliche Anstrengung die Kalorien rasch wieder verbrannt werden und meist sehr gesellige Runden entstehen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr, da dieses Skigebiet sicherlich zu den schönsten Skiregionen der Welt gehört.

Mehr Infos unter: www.dolomitisuperski.com.

Fotos: Bernd Aue

Mein Silvester 2006

Silvester 2006 feierten wir gemeinsam mir zuhause. Eingeladen waren nur mein bester Freund und Nachbar Joachim Meyer mit dessen Freundin Christine, die extra aus Berlin angereist war. Als Hauptgang gab einen großen gemischten Salat, Baguette und gemischtes Fleischfilet vom heißen Stein (bzw. Fondue). Die selbstgemachten Soßen meiner Freundin Chrissi waren das Highlight des Abends. Als Nachspeise wurden noch Windbeutel verzehrt. Pünktlich um Mitternacht bestaunten wir das außergewöhnlich lang andauernde Feuerwerk in Gablingen. In diesen Genuss kamen wir schon lange nicht mehr, da wir sonst oft beruflich in Schwaben unterwegs waren. Überraschend gesellte sich dann noch ein weiterer Nachbar der Runde hinzu, so dass wir noch bis 2.00 Uhr angeregt plauderten.

Fotos: Bernd Aue

Entrepreneurship-Night 2006 (Gruppenbild)Das alumni-Team der FH Augsburg und der Münchener Businessplan Wettbewerb haben heuer bereits zum vierten Mal die Entrepreneurship-Night im Rahmen des Businessplan-Wettbewerbs Schwabens gemeinsam veranstaltet. Der Event, der sich v. a. an Studenten und Existenzgründer richtet, stand in diesem Jahr unter dem Motto “Angestellt oder doch lieber der eigene Chef?”. Etwa 60 Gäste wohnten der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Fachhochschule Augsburg bei. Nach einigen einleitenden Worten von Birgit Fuchs (Vorstand alumni) fand zuerst eine Podiumsdiskussion statt, die von Prof. Dr. Wilhelm Liebhart moderiert wurde. Teilnehmer der Expertenrunde waren Bernd Aue (gogol-medien, Augsburg), Rainer Baumann (MAD Becherer & Baumann GbR, Augsburg), Siegmund Brosch (Kanzlei Meindl-Brosch, München), Jürgen Schneider (Immobilienmakler bei Engel & Völkers, Augsburg), Prof. Dr. Michael Feucht und Markus A. Schilling (München Business Plan Wettbewerb GmbH). Alle sechs Teilnehmer mussten sich den spitzen Fragen des Moderators und der interessierten Zuschauer stellen. Nach der einstündigen Diskussion fand noch ein mehrstündiger Austausch in gemütlichem, weihnachtlichem Ambiente statt. Was wäre ein Event ohne Sponsoren? Ein Dankeschön auch an die Landbäckerei Ihle, die für Stollen und Plätzchen sorgte und an die Brauerei Riegele und MLP die die Getränke zur Verfügung stellten.

Mehr zur Veranstaltung:
BPW Schwaben
Alumni-fha

Fotos: Alumni FH Augsburg

Eröffnung IKEA Gersthofen

Das 40. IKEA Möbelhaus in Gersthofen/Augsburg ist heute pünktlich um 08.00 Uhr eröffnet worden. Bereits um 00.45 Uhr fand sich der erste Gast vor dem schwedischen Einrichtungshaus ein und gewann ein VIP-Frühstück und durfte dabei den einleitenden Worten von Niederlassungsleiter IKEA Gersthofen Peter Süssenbach, Gersthofens ersten Bürgermeister Siegfried Deffner und Expansionschef IKEA Deutschland Udo Knappstein lauschen. Unter den Gästen waren auch Landrat Dr. Karl Vogele, Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Paul Wengert, Landtagsabgeordneter Max Strehle, Augsburgs Bürgermeister Klaus Kirchner, Gersthofens Stadtbauamtsleiter Thomas Berger, Gersthofens Hauptamtsleiter Jürgen Schantin, Gersthofens 2. Bürgermeister Karl-Heinz Wagner, Hermann Meichelböck, der Chef der Brauerei Riegele Dr. Sebastian Priller sowie die Gersthofener Stadträte Klaus Greiner, Ralf Göppel, Albert Heckl, Achim Liberta und Josef Schuler.

Zwischen 06.00 Uhr und 08.00 Uhr wurden bereits vor dem IKEA-Einrichtungshaus ein buntes Programm und zahlreiche Verlosungsaktionen angeboten. Radio Fantasy war mit seinem mobilen Studio vor Ort und sendete live.

Für die Sicherheit sorgte SHS, Sicherheits & Service GmbH und hatte mit 40 Einsatzkräften „die Lage trotz großem Andrang jederzeit im Griff, so Einsatzleiter Barny Sancakli.

Dass IKEA eine große Familie ist und die deutschen Möbelhäuser keinerlei Konkurrenzdenken untereinander haben, bewies auch, dass der Einrichtungshauschef IKEA Ulm Stefan Stukenborg nach Gersthofen kam, um im Kassenbereich mit seiner langjährigen Erfahrung für einen reibungslosen Ablauf am Eröffnungstag zu sorgen. Er freute sich über die neue Niederlassung IKEA Augsburg, da sein Einrichtungshaus in Ulm von den Kapazitäten her langsam an seine Grenzen stieß und der Standort Gersthofen hier sicherlich Entlastung bringen wird.

Fotos: Bernd Aue

Handkantenschlag nach anstrengendem Fußballspiel

Heute fand das Fußballspiel des Jahres statt. Es trat gogol medien gegen eine Altherren-Auswahl aus Augsburg an. Das Match fand auf einem idyllischen Bolzplatz an der Wertach direkt neben dem Biergarten „Kulperhütte“ statt. Gespielt wurde „sechs gegen sechs“ mit fliegendem Wechsel. Nach 2 x 20 Minuten in brütend heißer Mittagssonne hieß es am Ende 6:1 für gogol medien. Auch ich konnte zwei Treffer nach guter Vorarbeit meiner Kollegen dazu beisteuern. Zur Belohnung gab es ein Fass Bier, eine handgefertigte Medaille und ein kleines Feuerwerk. Das hatte schon etwas von einer richtigen Siegerehrung. Im Anschluss an das Augsburger Derby traten noch befreundete Feuerspucker auf, die mich dann auch noch zu einer unerwarteten Mutprobe herausforderten. Ich sollte nach äußerst kurzer Einweisung ein drei Zentimeter starkes Holzbrett mit der Hand durchschlagen. Ein bisschen mulmig war mir schon. Schließlich hatte ich dies zuvor noch nie gemacht. Aber nach kurzem Überlegen war klar: Diese Chance bietet sich nur einmal. Jetzt galt es nur noch, den inneren Schweinehund zu überwinden. So holte ich kurz aus und teilte das Brett mit einem wuchtigen Handkantenschlag in zwei Hälften. Das ging so schnell und irgendwie viel zu leicht, so dass ich es erst gar nicht realisieren konnte. Mein erster Blick galt deshalb sofort meiner Hand. Ist noch alles dran? Ja. Puh! Glück gehabt. Erleichtert und ein wenig stolz begann dann die ausgiebige Siegesfeier. Ich bin gespannt, ob es eine Revanche geben wird. Das liegt an den fairen Verlierern. An dieser Stelle bleibt mir nur noch ein ganz besonderer Dank an unsere Dani, die diesen Event perfekt organisiert hatte.

Mehr zum Fußballspiel:
Das Fußballspiel des Jahres: Gogolianer gegen Rentnercombo (Joachim Meyer, myheimat.de)
Fußballturnier an der Wertach (Daniela Kuhn, myheimat.de)

Fotos: Bernd Aue, privat

Schwester EngeltraudAm 12. Juli 2006 wurde Schwester Engeltraud stolze 100 Jahre alt. Seit 1973 bereitet die Ordensschwester im Geburtskrankenhaus Josefinum in Augsburg werdende Mütter auf die „sanfte Geburt“ vor. Zuvor unterrichtete sie 43 Jahre „Turnen und Sport“ an der Klosterschule Maria Stern. Noch heute gibt die Franziskanerin trotz ihres hohen Alters Schwangerschaftskurse und greift selbst ein, wenn es „nötig ist“.

Das Medieninteresse im Vorfeld dieses Ereignisses war sehr groß. Geduldig gab die 100-Jährige fast täglich mehrere Interviews für Fernsehen, Radio und für diverse Printpublikationen. Ich lernte die Schwester des berühmten Schriftstellers Werner Egk selbst auch erst drei bis vier Wochen vor dem Event kennen. Mit ihrem Charme, ihrer offenen Art, ihrem Interesse an Neuem und ihrer Lebensfreude hatte sie mich sofort tief beeindruckt.

Für mich war danach klar, dass ich ihren Klosterschülerinnen ehrenamtlich bei der Organisation des großen Überraschungsfestes helfen werde. Doch zwei Fragen beschäftigten uns: Welches Ambiente ist diesem einmaligen Anlass würdig? Wie finanzieren wir diesen Event? Als Veranstaltungsort kam eigentlich nur der Goldene Saal im Augsburger Rathaus in Frage. Gesagt. Getan. Wir mieteten diesen und luden über 100 Gäste hierhin ein. Dank einiger hilfsbereiter Unternehmen aus Augsburg beantwortete sich auch die Frage der Finanzierung sehr schnell. Das Brauhaus Riegele stellte die Getränke und Feinkost Kahn das komplette Catering zur Verfügung. Die anfallenden Kosten konnten wir durch eine großzügige Spende der Stadt Donauwörth und durch unser Grundbudget des Josefinums begleichen. Die offiziellen Reden übernahmen die Kulturreferentin der Stadt Augsburg Eva Leipprand und Donauwörths Oberbürgermeister Armin Neudert. Zum Ende der Veranstaltung griff sogar die sichtlich gerührte Hauptakteurin selbst noch in das Geschehen ein und legte einen Ausdruckstanz auf das Parkett des Goldenen Saals. Allein die ungewöhnliche Anreise im roten Cabrio und diese grazile Tanzeinlage am Schluss rechtfertigten den Organisationsaufwand für diese Feier.

Fotos: Bernd Aue

Von Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bekocht.

Am 10.11.2004 wurden meine Kollegin Ella und ich von Günzburgs Oberbürgermeister persönlich bekocht. Gerhard Jauernig lud uns dazu zu sich nach Hause ein. Er bereitete ein asiatisches Gericht in der Küche selbst vor und servierte uns dieses anschließend auch noch direkt an unseren Platz im Esszimmer. Auch seine Ehefrau freute sich über die Einladung sehr, da sie dadurch diesen Abend “frei” hatte.

Danke für dieses kulinarische Highlight im vertrauten Kreis der Familie. Solche Gelegenheiten ergeben sich, wenn überhaupt, nur einmal im Leben.
Wer kann schon behaupten, dass er von einem Stadtoberhaupt persönlich bekocht wurde.

Fotos: Bernd Aue