FCA-Mäzen Walther Seinsch kandidiert für PRO Augsburg
Geschrieben von: Bernd in SonstigesAm 20.06.2007 war es offiziell: Walther Seinsch, der Vorstandsvorsitzende des FC Augsburgs, kandidiert bei der Kommunalwahl 2008 als Stadtrat für PRO Augsburg. Der Kontakt kam über Karl Heinz Englet zustande und reifte über die letzten Monate. So konnte der 1. Vorsitzende von PRO Augsburg Nico F. Kummer nach der Nominierung von Peter Grab, dem ehemaligen Citymanager, als OB-Kandidat und der Stadträtin Bate Schabert-Zeidler, heute erneut für eine kleine Sensation sorgen. Walther Seinsch hat sich für PRO Augsburg entschieden, da er hier „Dinge beschleunigen kann“. „Das Wort Langsamkeit ist in der Stadt großgeschrieben.“ Zudem steht er lieber FÜR als GEGEN etwas. Er schätzt an der Bürgerinitiative, dass sie keinen übergeordneten Parteizwängen unterliegt und keine Ideologien verfolgt, sondern letztendlich nur dem Bürger dienen will. 90% der Entscheidungen in der Kommunalpolitik seien schließlich reine Sachentscheidungen, die von kompetenten Menschen getroffen werden müssen. Hier spielt es keine Rolle, ob der Antrag schwarz, rot oder grün gefärbt sei. Es muss danach entschieden werden, was am Besten für die Stadt Augsburg bzw. deren Bürger sei. „Die große Koalition wäre der Super-Gau“, so Seinsch. Die PRO Augsburg hält diese Lösung nur für sinnvoll, wenn er rein rechnerisch keine andere Möglichkeit gäbe. Eine Alternative möchte der Verein aufzeigen, der sich für die Wahl hohe Ziele gesetzt hat. Immerhin will PRO Augsburg die drittstärkste Fraktion im Stadtrat stellen. Die Bekanntgabe der Kandidatur von Walther Seinsch nur wenige Tage vor der Unterzeichung des Stadionbaus, sei keine heroische Tat, sondern eine Frage des Anstands. Das Stadionprojekt sieht er nämlich als eine Gemeinschaftsleistung an, die alle Beteiligten über die letzten Jahre erbracht haben. Eine Ausschlachtung für den Wahlkampf empfände er als unangebracht.
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